Tipps zum Smoker Grill

Besonders beliebt und vor allem in der Barbecue-Szene verwendet, ist der so genannte Smoker Grill. Dabei verfügt der spezielle Smoker Grill über eine seitliche Feuerbox, in welcher ein Holzfeuer entfacht wird. Dabei gelangt nun die rauchige, warme Luft des Feuers durch eine Öffnung in die Garkammer, die geschlossen ist und in der das Fleisch sowie andere Zutaten auf einem Rost erwärmt werden können. Am Ende der Garkammer ist zudem ein Kamin dafür zuständig, den Rauch und die Wärme nach oben abzugeben.

Aber welche Kriterien und Tipps sollten bei der Verwendung eines Smoker Grills in Betracht gezogen werden?

In erster Linie gilt zu berücksichtigen, dass die Hitze eines Smoker Grills durch unterschiedliche Maßnahmen reguliert werden kann. Bereits die Wahl der Kohle oder des Holzes entscheidet darüber, wie heiß das Feuer brennen soll. Diesbezüglich kann die Hitze, die in die Garkammer strömt, entweder durch das Öffnen oder Schließen der Lüftungsklappen am Kamin oder der Feuerbox eingestellt werden.

Des Weiteren spielt beim Smoker Grill, so wie sein Name bereits verrät, auch die Intensität des Rauches eine entscheidende Rolle. Um beispielsweise beim Barbecue den charakteristischen Rauchgeschmack zu erzielen, sollten insbesondere aromatische Hölzer eingesetzt werden. Empfehlenswert sind unter anderem Fruchthölzer, die sich durch milde Noten auszeichnen. Für einen herzhaften Rauchgeschmack ist hingegen Walnussholz geeignet. Falls der Nutzer jedoch eine größere Hitze mit dem Smoker Grill erzielen möchte, sollte er auf Eichenholz zurückgreifen.

Um nun den Rauch und somit auch den Geschmack des Grillguts zu intensivieren, sollten sowohl die Feuerbox als auch die Lüftungsklappen geschlossen werden. So ist eine geringe Luftzirkulation gegeben, die wiederum die Temperatur niedrig hält und ausreichend Rauch bildet.

Wer sein Fleisch jedoch „warm räuchern“ möchte, sollte den Smoker Grill auf Temperaturen von 55 bis zu 90 Grad Celsius regulieren. Dabei gilt die Richtlinie: je tiefer die Temperatur ist, desto länger kann das Grillgut in der Garkammer geräuchert werden. Für diese Räucherung eignen sich Fisch und Fleisch besonders gut.

Falls das Fleisch jedoch nur einen dezenten Rauchgeschmack erhalten soll, dürfen die Lüftungsklappen am Kamin und der Feuerbox nicht geschlossen werden. Wird zudem hochwertige Holzkohle verwendet, entsteht nur geringfügig Rauch und auch der Rauchgeschmack hält sich in Grenzen. Daher sollte Holzkohle vor allem bei langen Garzeiten verwendet werden.

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